Tipps zur Vermeidung von Rechtschreibfehlern

1) Schreib deine Texte nicht in WordPress oder in einem anderen CMS

Schreib deine Texte nicht direkt in WordPress, sondern nutze ein externes Textprogramm.

Du brauchst eine stabile und schnelle Internetverbindung, um bequem in WordPress Texte verfassen zu können. Doch vielleicht kommen dir die besten Ideen, wenn du mit dem Laptop im Zug sitzt oder an einem anderen Ort ohne (stabiles) WLAN arbeiten möchtest.

Die Arbeit in den WordPress-Blöcken ist unübersichtlich. Du verlierst schnell den Überblick bei den vielen WordPress-Fenstern und Dateiversionen.

Außerdem hat WordPress einen großen Nachteil:
WordPress hat kein integriertes Tool, um Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung zu prüfen.

2) Schreib deinen Text am Computer oder Laptop

Schreib deine Texte in einem Textverarbeitungsprogramm am Computer oder Laptop und nutze am besten einen großen Bildschirm.

Mit anderen Worten: Verfasse deine Newsletter, Blogartikel, Schulungstexte sowie geschäftliche E-Mails nicht am Smartphone und Tablet, auch wenn du auf diesen Endgeräten Office-Programme installiert hast.

Du vertippst dich dabei sehr schnell und brauchst viel mehr Zeit. Das Überprüfen der eingegebenen Texte ist unübersichtlich, da das Eingabefeld sehr klein ist und du viel scrollen musst.

3) Nutze die Rechtschreib- und Grammatikprüfung in Word

Wenn du mit Word oder einem anderen Textprogramm arbeitest, kannst du den Editor zunächst deaktivieren, um dich voll aufs Schreiben zu konzentrieren.

Ist dein Text fertig, prüfst du Rechtschreibung und Grammatik (Registerkarte „Überprüfen“, Gruppe: „Rechtschreibung“ – „Editor“).

Achte darauf, dass die richtige Sprache ausgewählt ist (Registerkarte „Überprüfen“, Gruppe: „Sprache“ – „Sprache“ – „Sprache für die Korrekturhilfen festlegen“).

Tipp: Mit Strg + A kannst du den gesamten Text markieren und formatieren.

4) Lass dir deinen Text von Word vorlesen

Diese Funktion steht nicht in allen Word-Versionen zur Verfügung. In Word 365 findest du sie hier: Registerkarte „Überprüfen“, Gruppe: „Sprache“ – „Laut vorlesen“.

Mit Hilfe dieser Option kannst du dir einen Eindruck vom Textfluss machen.

Du kannst dabei sogar ein besseres Gefühl für die korrekte Zeichensetzung bekommen. Fehlende Kommas führen dazu, dass keine Sprechpause gemacht wird. Haupt- und Nebensätze werden dadurch in einem Rutsch vorgelesen, da sie nicht mit Hilfe eines Kommas voneinander getrennt werden. Hört sich seltsam an, oder? Und das ist es beim Lesen auch. Der Sinn kann beim ersten Lesen nur schwer erfasst werden.

Und ganz wichtig: Du merkst, ob du beim Umformulieren Grammatikfehler eingebaut oder aus Versehen ein Wort vergessen hast.

5) Druck dein Dokument aus und lies dir deinen Text auf Papier durch

Mach es dir dazu doch einfach mal zwischendurch auf dem Sofa oder Balkon gemütlich und stärke dich mit einer Tasse Kaffee oder einem Smoothie.
Solche Korrekturarbeiten sind auch prima für Zugfahrten oder eine Pause auf einer Parkwiese geeignet.

6) Gönn dir eine Pause

Schlaf eine Nacht drüber oder mach einen Spaziergang, um die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Danach hast du wieder einen frischen Blick. Du findest sicher einen Fehler, den du sonst übersehen hättest. Und vielleicht fällt dir sogar noch eine bessere Formulierung ein.

7) So fügst du deine Texte in WordPress ein:

Nun fragst du dich sicher schon eine Weile, wie du deine Texte ohne große Mühe aus Word in WordPress bekommst, oder?

Dafür gibt es eine einfache Lösung:

Du markierst deinen gesamten Text oder den gewünschten Textabschnitt mit Strg + A, drückst Strg + C und fügst den kopierten Inhalt anschließend mit Strg + Umschalt + V an die gewünschte Stelle in deiner WordPress-Datei ein.

Hierbei gehen zwar alle von dir und von Word im Hintergrund eingefügten Formatierungen verloren, aber es ist trotzdem die bessere Variante.
Fügst du den kopierten Inhalt mit Strg + V ein, fügt WordPress deinen formatierten Text nicht so ein, wie er in Word aussieht. Du müsstest sehr viel nachbearbeiten und das kostet eine Menge Zeit.

Nun fügst du in WordPress mit Hilfe des Gutenberg-Editors und ggf. über zusätzliches CSS deine Überschriften und andere Formatierungen hinzu.

Die Formatierung kannst du dir also in Word sparen.

Ein praktischer Nebeneffekt: Der aus dem Word-Dokument (mit Dokumentsprache Deutsch) in WordPress importierte Text enthält deutsche Anführungszeichen.
In WordPress sind die geraden Anführungszeichen Standardeinstellung. Deutsche Anführungszeichen lassen sich beim Tippen nur über Tastenkürzel oder Kopieren und Einfügen eingeben, wenn man kein zusätzliches Plug-in installieren möchte.

8) Tipps für den Newsletterversand

Verschickst du Newsletter, schick am besten eine Testmail an dich selbst, bevor du den Newsletter an den Verteiler rausschickst.

So kannst du prüfen, ob der Newsletter Fehler enthält. Außerdem siehst du schnell, ob die Schriftgröße und die Schriftart auf dem Smartphone gut zu lesen sind.

Mach auch noch mal einen Link-Check!

9) Tipps für die Arbeit in WordPress

Du möchtest trotzdem lieber direkt in WordPress und nicht in Word arbeiten?

Dann empfehle ich dir, die Rechtschreibprüfung deines Internetbrowsers zu aktivieren.
Google Chrome und Mozilla Firefox bieten diese Möglichkeit.
Hierzu musst du allerdings ggf. ein Add-on installieren und natürlich die richtige Sprache für die Rechtschreibprüfung in den Einstellungen auswählen.

Bei der Aktivierung der Funktion solltest du aufpassen, ob deine Texte an einen externen Server geschickt und dort eventuell gespeichert werden. Dies ist aus Datenschutzgründen nicht empfehlenswert.

Die Prüfung in WordPress wird erst aktiviert, sobald du einen Block in WordPress anklickst.

10) Bravo!

Auch die Prüfprogramme in Word und deinem Browser finden nicht alle Fehler, aber hast du alle Punkte bis hierhin abgearbeitet, hast du sehr wahrscheinlich schon sehr viel mehr gemacht als deine Konkurrenz. Bravo!

Gut gemacht und weiter so!

11) Du möchtest doch lieber einen Profi beauftragen?

Du hast keine Kapazitäten für die Abschlusskorrektur frei und möchtest das Korrektorat lieber einer Expertin überlassen?

Dann wende dich an mich. Ich unterstütze dich gerne dabei, dass deine Texte fehlerfrei bei deiner Zielgruppe ankommen.

Das prüfe ich bei einem Korrektorat:

Tippfehler
Doppelte Leerzeichen
Rechtschreibung
Grammatik
Zeichensetzung
Satzbau
Zahlenformate
Einheitliche Schreibweise von Eigennamen (falls gewünscht)
Einheitliche Verwendung von Terminologie (falls gewünscht)
Übersetzungsfehler (falls es sich um die Korrektur einer Übersetzung handelt)

Bonus: Auf Wunsch prüfe ich auch, ob die im Text enthaltenen Links funktionieren.

Inhalt und Stil werden im Rahmen eines Korrektorats nicht geprüft und nicht geändert.
Hierfür ist ein Lektorat erforderlich. Dieses biete ich nur an, wenn wir schon länger zusammenarbeiten, da ich dann deine Inhalte und deinen Stil besser kenne.

Ein Korrektorat bietet dir folgende Vorteile:

Dein Text wird besser verstanden, da der Lesefluss nicht mehr durch Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler gestört wird.
Die Augen der Leserinnen und Leser bleiben nicht mehr an den Fehlern hängen.

Deine Zielgruppe kann sich besser auf die Inhalte deiner Blogartikel, Kurs- oder Seminar-Unterlagen, E-Books, Mini-Mail-Kurse oder Newsletter konzentrieren.

Du reduzierst die Absprungrate und erreichst eine längere Verweildauer, da der Text sehr wahrscheinlich bis zum Ende gelesen wird.

Du schaffst mehr Vertrauen.

Du vermittelst ein professionelles Gesamtbild.

Du erhöhst deine Reichweite, da deine Artikel häufiger geteilt werden.

Du steigerst deine Konversionsrate, da du eher als Expertin oder Experte wahrgenommen wirst.

So läuft unsere Zusammenarbeit ab:

Du schickst mir deine Datei(en) per E-Mail, damit ich dir ein Angebot unterbreiten kann.
Soll eine Übersetzung korrigiert werden, schick mir bitte auch den Ausgangstext mit.

Bitte wähle eine Word-Datei, wenn deine Texte in diesem Format zur Verfügung stehen. Die Korrektur lässt sich im DOCX-Format am besten anfertigen und von dir nutzen.

Auf Wunsch nutze ich die „Änderungen nachverfolgen“-Funktion.
Im Normalfall liefere ich die korrigierte Endversion. So kannst du den korrigierten Text gleich weiterverwenden.
Möchtest du schauen, was ich geändert habe, kannst du beide Versionen in Word miteinander vergleichen. Diese Option findest du unter der Registerkarte „Überprüfen“ (Gruppe: „Vergleichen“).

Auf Anfrage akzeptiere ich auch HTML-, XLIFF-, XML-, PDF-, oder InDesign-Dateien.

Mein Preis basiert auf der Anzahl der Wörter des Ausgangstextes.

Zum Zeitpunkt der Anfrage benötige ich folgende Information von dir:

Bis wann benötigst du die Korrektur?

Mit der Beauftragung erkennst du meine AGB an.

Sobald ich deine Auftragsbestätigung erhalten habe, beginne ich mit der Korrektur.
Es kann sein, dass im Laufe der Bearbeitung Fragen auftreten, mit denen ich mich an dich wende.
Ich liefere die Korrektur zum vereinbarten Termin. Eventuell werde ich bei der Lieferung Anmerkungen machen. Dazu zählen Hinweise zu Unstimmigkeiten oder Fehlern im Ausgangstext, die mir aufgefallen sind.
Nach Lieferung des Auftrags stehe ich dir selbstverständlich ebenfalls für eventuelle Rückfragen zur Verfügung.

Tipp:

Hier findest du ein Quiz zum Thema Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung und meine FAQ: