AGB

Allgemeine Auftragsbedingungen von Karoline Ebel

Geltungsbereich

Diese Auftragsbedingungen gelten für Verträge zwischen Karoline Ebel und ihren Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist.

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Übersetzerin/Auftragnehmerin nur verbindlich, wenn sie diese ausdrücklich anerkannt hat.

Umfang des Auftrags

Übersetzungen werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt. Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung.

Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

Der Auftraggeber hat die Übersetzerin rechtzeitig über besondere Ausführungsformen der Übersetzung oder sonstigen Sprachdienstleistung zu unterrichten (Übersetzung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung etc.). Ist die Übersetzung oder sonstige Sprachdienstleistung für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber der Übersetzerin einen Korrekturabzug zu überlassen.

Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung bzw. Ausführung des Auftrags notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig der Übersetzerin/Auftragnehmerin zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen, Referenzmaterial. besondere Guidelines etc.).

Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten der Übersetzerin/Auftragnehmerin.

Mängelbeseitigung bei Übersetzungen/Lokalisierungen/Lektoraten/Post-Editing

Die Übersetzerin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor. Der Auftraggeber hat Anspruch auf Beseitigung von möglichen in der Übersetzung oder sonstigen Sprachdienstleistung enthaltenen Mängeln. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden. Im Falle des Fehlschlagens der Nachbesserung oder einer Ersatzlieferung leben die gesetzlichen Gewährleistungsrechte wieder auf, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wurde. Wird keine Korrektur oder neue Übersetzung gewünscht, ist der Auftraggeber nicht berechtigt, das Honorar zu kürzen bzw. die Zahlungen zu verweigern.

Ansprüche wegen Mangelhaftigkeit und/oder Unvollständigkeit einer Übersetzung oder sonstigen Sprachdienstleistung sind – soweit Mangelhaftigkeit und/oder Unvollständigkeit offensichtlich sind – ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber die Mängel oder Fehlleistungen nicht spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Übersetzung oder sonstigen Sprachdienstleistung schriftlich gemeldet hat.

Tritt ein Auftraggeber vom Vertrag zurück, ohne dass die Übersetzerin/Auftragnehmerin hierzu Anlass gegeben hat, sind vom Auftraggeber die bis zum Eintreffen der schriftlichen Rücktrittserklärung angefallenen Kosten und Honorare für die Übersetzung oder sonstige Sprachdienstleistung zu zahlen. Die Stornogebühren belaufen sich auf mindestens 50 % des Auftragswertes.

Haftung

Die Übersetzerin/Auftragnehmerin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz bis zur Höhe des Auftragswerts. Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit tritt nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten ein.

Die Übersetzerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.

Der Inhalt der ausgehändigten Texte, Unterlagen und Dokumente wird streng vertraulich behandelt. Dateien und Übersetzungen werden über den Zeitraum aufbewahrt, der in der Datenschutzerklärung genannt ist.

Vergütung

Grundlagen der Vergütung und Auftragserteilung: Übersetzungen werden nach Textart, -umfang und Schwierigkeitsgrad berechnet. Der Umfang wird nach Anzahl der Normzeilen (à 55 Anschlägen inkl. Leerzeichen) in der Zielsprache oder nach Wörtern in der Ausgangssprache ermittelt. In Einzelfällen kann auch ein Festpreis oder Stundenhonorar schriftlich vereinbart werden. Der Mindestauftrag bei Übersetzungen versteht sich pro Schriftstück bzw. Dokument und Sprache. Die Leistungen bei allen weiteren Sprachdienstleistungen (Korrekturlesen, Lektorat, Post-Editing, Anpassungen im Quelltext bei Website-Übersetzungen) werden mit einem Stundenhonorar berechnet (Mindestauftragswert: 1 Stundenhonorar).

Die Vergütung ist sofort nach Ablieferung der geleisteten Übersetzung bzw. weiteren Sprachdienstleistung fällig. Die Frist bis zur Ablieferung muss angemessen sein. Ist kein besonderer Liefertermin zwischen den Vertragspartnern vereinbart, erfolgt die Lieferung von Übersetzungen, lokalisierten, redigierten, korrigierten und posteditierten Texten innerhalb der für eine sorgfältige Erledigung erforderlichen Frist.

Die Übersetzerin/Auftragnehmerin hat neben dem vereinbarten Honorar Anspruch auf die Erstattung der tatsächlich angefallenen und mit dem Auftraggeber abgestimmten Aufwendungen wie Briefporto, Boten, Warenlieferungen und -preise etc. Die Mehrwertsteuer wird, soweit gesetzlich notwendig, zusätzlich berechnet. Die Übersetzerin/Auftragnehmerin kann bei umfangreichen Übersetzungen bzw. Sprachdienstleistungen den Vorschuss verlangen, der für die Durchführung der Übersetzung/des Auftrags objektiv notwendig ist. In begründeten Fällen kann sie die Übergabe ihrer Arbeit von der vorherigen Zahlung ihres vollen Honorars abhängig machen.

Bei Übersetzungen wird bei erschwerter Lesbarkeit des Originaltextes ein Zuschlag von 30 % pro Normzeile bzw. Wort, bei Eilaufträgen (fertigzustellen innerhalb von 24 Std. oder über das Wochenende/Feiertag) ein Zuschlag von 50 % pro Normzeile bzw. Wort erhoben. Textredaktion, Korrekturlesen und Post-Editing werden mit einem Stundenhonorar berechnet.

Ist die Höhe des Honorars nicht vereinbart, so ist eine nach Art und Schwierigkeit angemessene und übliche Vergütung geschuldet.

Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht

Übersetzungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Übersetzerin. Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.

Die Übersetzerin behält sich ihr Urheberrecht vor.

Anwendbares Recht

Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht.

Der Gerichtsstand ist Berlin.

Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit und Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt.

Auftragsweitergabe

Sollte die Notwendigkeit vorliegen, ist die Auftragnehmerin berechtigt, die Dienstleistungen an andere qualifizierte Übersetzer bzw. Kooperationspartner zu delegieren. Persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben bzw. verkauft. Die Auftragnehmerin behält sich vor, ausgewählte Auftraggeber auf einer Referenzliste anzugeben. Wird dies vom Auftragnehmer nicht gewünscht, muss er dies schriftlich mitteilen.